Liebe Eltern! (oder: Über meinen Kontakt zu Jüngeren im Internet)

Sie haben sich bestimmt schon einmal Gedanken gemacht, wie sie sich beim Thema Internet verhalten sollten, was sie erlauben können und wo Einschränkungen und ein wachsames Auge angebracht sind. Die „alten“ Medien wie Fernsehen, Zeitungen und Bücher versuchen zu helfen, aufzuklären und zu unterstützen, pflegen aber auch, wie mancher TV-Privatsender, gerne eine quotenfreundliche Sensationsberichterstattung, die der Realität nur bedingt gerecht wird.

Fakt ist: Wer als Jugendlicher im Internet unterwegs ist, sollte ein paar wichtige Sicherheitsregeln beachten und Eltern tun gut daran, auch mal zu schauen, was die „lieben Kleinen“ so treiben. Auf der anderen Seite sind Jugendliche, gerade weil sie so selbstverständlich mit den Medien Computer und Internet aufwachsen, durchaus routinierter und umsichtiger als viele Eltern denken. Die zunehmende Vernetzung führt dabei auch zu einem Um- und Neudenken des Begriffs „Privatsphäre“, bei dem die Grundstücksmauern früherer Generationen einem Miteinander und einer Offenheit weichen, welche Eltern und Ältere oft erschreckt. Doch gerade diese Offenheit und der rasante Austausch untereinander sorgen auch dafür, dass „dunkle Gestalten“ schnell auffliegen und kritisch beobachtet werden. Daneben aber ermöglichen soziale Medien wie Twitter aber auch einen „gesunden“ Kontakt und Austausch zwischen Generationen und Menschen, die sich im realen Leben vermutlich nie kennengelernt hätten.

Ich selber bin kein „Digital Native“, der bereits mit der „neuen Welt“ groß geworden ist, sondern ein sogenannte „Digital Immigrant“, einer, der erst später im Leben seine ersten Computer-Gehversuche (C64) machte und den Anfang von Diensten und Datennetzen wie  Compuserve, Fidonet und Internet noch live mitbekommen hat. Das verschafft mir vielleicht nicht die Selbstverständlichkeit und Nähe eines heute 15-jährigen zum Internet, aber dafür einen durchaus weiten und distanzierten Überblick auf das Geschehen und die Gefahren.

Seit Frühjahr 2010 bin ich, neben Facebook, auch aktiv auf Twitter unterwegs, jenem neuartigen wie schnellen und erfolgreichen Kommunikationsmedium, wo Menschen in 140-Zeichen-Nachrichten von ihren Alltäglichkeiten, Ideen und Ansichten erzählen und schnell, auch über Standes- und Altersgrenzen hinweg, Kontakt knüpfen können. Da ich bis letzten Herbst für 3 Jahre in Ungarn lebte, kamen mir die Möglichkeiten eines einfachen Kontakts in die Heimat und das Kennenlernen neuer Leute gerade recht.

Ich hatte schon früh viel mit Jugendlichen zu tun, z.B. beim Arbeiter-Samariter-Bund in der Sanitätsausbildung, was mir sehr viel Spaß gemacht und viel gutes Feedback eingebracht hat. Durch die Jugendarbeit bin ich es gewohnt, Jugendlichen „auf gleicher Höhe“ zu begegnen, ihnen zuzuhören und auch mal mit Rat und Tat zur Seite zu stehen (etwas, das in meinen hauptberuflichen Jahren im Rettungsdienst auch vielen – meist erwachsenen – Patienten zugute kam). So ergab es sich auch in Twitter, dass ich viel Kontakt zu Jüngeren bekam, die Rückmeldungen und Erfahrungen waren ebenfalls sehr positiv. Nicht zuletzt sind solche Kontakte freilich auch ein kleiner Jungbrunnen für einen selber, ich werde in meinem Denken immer wieder gefordert und meine bisherigen Ansichten und Erfahrungen auf die Probe gestellt. Das hält frisch und wach und ist ein guter Ausgleich zu meiner Arbeit, wo ich – wie in den 3 Jahren in Ungarn – viel mit dem Managen von Krisensituationen und Personalführung zu tun hatte.

In einem Gespräch mit einem guten Freund kamen wir einmal auf den Begriff des “Energieaustauschs”, welcher immer wieder stattfindet, wo man sich gegenseitig zuhört, anspornt, in Frage stellt und miteinander neue Inspirationen erlebt, die sich von denen Gleichaltriger untereinander (egal, ob jung oder alt) durchaus unterscheidet. Gerade der Alterskontrast eröffnet hier neue Perspektiven und die Umgebung und Menge von Leuten in sozialen Medien wie Twitter schafft einen vielfältigen und bunten Rahmen.

Die zahlreichen und unterschiedlichsten Kontakte über Twitter, Skype, Chat etc. wecken vielfach den Wunsch nach persönlichem Kennenlernen, zum Beispiel bei den immer wieder quer durch Deutschland stattfindenden Twittertreffen. Auch hier begegnen sich Jugendliche und verschiedene Altersgruppen untereinander und man hat Gelegenheit, die Unterhaltungen und Diskussionen “live” fortzuführen und die dahinter stehenden Personen von Angesicht zu Angesicht kennenzulernen, sei es nun bei größeren Treffen wie in Oberhausen am 26.3. (Bild unten) oder in kleineren Gruppen bis hin zu Treffen zu Zweit. (Blogbeitrag von PattaFeuFeu zu Twoberhausen)

Twoberhausen

Bei all den Aktivitäten im Netz ist meine „Position“ alles andere als eine Konkurrenz zu Eltern, sondern viel mehr eine sinnvolle Ergänzung. Das haben auch viele Einladungen von Eltern gezeigt, die ich gerne annahm und wo man sich bei einem Besuch zusammensetzen und über den „gemeinsamen Bekannten“ unterhalten konnte. Abgesehen von der sehr schönen und interessanten Möglichkeit, das private Umfeld meiner Twitterbekanntschaften besser kennenzulernen, ist ein solcher Austausch auch für alle Beteiligten zweifach wichtig und sinnvoll. Einerseits habe ich durch meine Erfahrungen im Internet die Möglichkeit, den Eltern ein ungefähres Bild zu vermitteln, was ihre Kinder dort so treiben (und mitunter auch, warum), andererseits hilft es, das weit verbreitete (und durchaus nachvollziehbare) Vorurteil des „Bösen Internet-Onkels“ ein wenig zu relativieren. Natürlich sollte man bei Kontakten mit Fremden und Älteren wachsam werden und vorsichtig sein, aber nicht alle Älteren sind böse und oft hilft schon ein einfaches Ansprechen und Hinterfragen, wer denn da eigentlich mit dem eigenen Kind unterwegs ist. Darum beantworte ich auch jederzeit gerne Fragen, um Unklarheiten zu beseitigen. (Blogbeitrag “Falscher Eindruck” von PattaFeuFeu, u.a. über mich)

Unterm Strich sind Miteinander und „Jugendarbeit“ im Internet eine gute Sache, weil sich Jugendliche auch mal über Themen  und Probleme austauschen wollen, die sie zu Hause nicht so einfach loswerden, wo es hilft, wenn mal eine andere und neutrale Person zuhört und vielleicht auch den ein oder anderen Tipp gibt. Andererseits entsteht dadurch aber auch die Möglichkeit, bei den Jugendlichen Verständnis für die Eltern, ihr Verhalten und ihre Besorgnis zu wecken.

Ich wurde bereits mehrfach direkt von Eltern angesprochen, nachdem die Probleme mit dem Nachwuchs immer stärker wurden oder sie nicht mehr verstanden, warum sich ihr Sprößling plötzlich so oder so verhält. Zu einigen jener Eltern hatte ich bereits Kontakt, andere haben mich im Internet ausfindig gemacht. Durch den bereits vorhandenen guten Kontakt zu den Jugendlichen konnte ich auf beiden Seiten vermitteln und helfen, die ein oder andere Krisensituation zu lösen.

Bei all diesen Kontakten zu Jugendlichen ist eines besonders wichtig: Es geht nicht um Bevormundung oder Besserwissen, sondern um Zuhören und die Förderung und Unterstützung von Selbstbewußtsein und Eigenständigkeit, einem der wichtigsten Güter überhaupt, das man Kindern und Jugendlichen mit auf den Weg geben kann. Es geht darum, sie an ihre eigenen Kräfte zu erinnern und dass vor allem sie selbst es sind, die (gerade auch Fremden gegenüber) Grenzen setzen können und sollen. Dazu bedarf es sicherlich eines gewissen „Loslassens“ und Grundvertrauens der Eltern, was für diese, gerade wenn es um das Internet geht, nicht immer einfach ist. Letzten Endes aber werden alle Heranwachsenden eines Tages in die Welt entlassen und je mehr sie an Selbständigkeit bis dahin mitbekommen haben, desto besser.

Dabei können neben den Eltern auch die „guten“ Älteren im Netz einen kleinen Beitrag leisten.

(Kein Bier, sondern - alkoholfreie - Club-Mate. :))

Die Kommunikation miteinander und untereinander hilft uns, Mißverständnisse zu vermeiden und Vorurteile aufzuklären. In diesem Sinne freue ich mich sehr über Kommentare von meinen Twitterfreunden, aber natürlich auch von Eltern und allen anderen Beteiligten. Ferner empfehle ich natürlich auch meine früheren Beiträge, in denen ich immer mal wieder von Twittertreffen und anderen Kontakten rund um das Internet erzähle.

Ach ja, ich freue mich übrigens immer wieder, dass Rauchen und Alkohol bei den meisten meiner Internetkontakte verpönt sind. Dies zeigt den durchaus positiven Einfluß, den Gemeinschaften wie Twitter oder Facebook haben können. Darum trinken wir in dem Bild oben auch kein Bier, sondern (alkholfreie) Club-Mate. :)

(Text erstmals veröffentlicht am 28.6.2011, um Bilder und weiteren Text ergänzte Version veröffentlicht am 29.6.2011)


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14 Responses to “Liebe Eltern! (oder: Über meinen Kontakt zu Jüngeren im Internet)”

  1. Danke, Elmar. Vielen Dank.

  2. Hoffen wir mal, dass es bei den Leuten, die der Artikel ansprechen soll, auch ankommt.

  3. Genialer Artikel, Elmar. Finde es übrigens super, dass du so offen über dieses Thema sprichst. Ich denke, andere würden da eher den “Auf Glück”-Weg bevorzugen. :)

    Ich werde den Artikel bei einer passenden Gelegenheit meinen Eltern vorzeigen, allerdings haben die überraschenderweise keine Vorurteile, weil sie überzeugt sind, ich sei genug vorsichtig unterwegs.

  4. Danke, Elmar, für dieses wunderbare Posting. Ich kann Dich da nur ergänzen. Medienkompetenz ist in diesem Zeitalter mehr denn je wichtig, Kommunikation mit anderen kommt besonders bei jungen Leuten oft zu kurz. Wir müssen unsere jungen Menschen fit machen fürs Leben und nicht in einen Glasbau einsperren. Eine gesunde Skepsis ist gut und auch angebracht, Misstrauen kann aber auch ganz schnell völlig unbegrundet ins Gegenteil umschlagen. Sollten da draussen immer noch Zweifler existieren, kann man denen vermutlich nicht helfen. Ich kann nur bestätigen, dass Du ein feiner und vertrauter Mensch bist, der sich um das Wohl junger Menschen einsetzt und das ist schön. Dennoch wird es immer wieder Kritiker geben, die sich mit diesen Plattformen nicht identifizieren können und wollen. Schade nur, dass die leidtragenden dann meist die Kinder sind. Alles Gute!

  5. Danke Elmar, werde das auf jeden Fall meinen Eltern zeigen … hoffe immer noch auf ein Wunder ;)

    Gruß Till(ynator) ;)

  6. Hi Elmar,
    super Artikel.
    Viele Erwachsene heute denken immer sofort an alte perverse Leute, wenn man ihnen erzählt, dass man im Internet jemanden kennengelernt hat, den man nett findet und mit dem man Kontakt hat. Manchmal kommt an unsere Schule irgend ein für “soziale Medien” ausgestatteter Polizist, der dann vor “Gefahren im Netz” warnt und uns erklärt, wie man sich bei Facebook anmeldet und welche Filterproxies man aktivieren soll, damit man bloß nicht aus Versehen als 8. Klässler mit irgend jemandem in Kontakt kommt, den man nicht kennt. Gerade läuft ein Kurs, in dem 10. Klässler beigebracht bekommen, wie man im Internet Explorer Verlauf und Cookies löscht, das hört sich übertrieben an, ist es aber nicht.
    Ein Kind wird entführt, tausende dürfen nicht mehr chatten, da im Fernsehen Sendungen gezeigt werden, die den Eltern die “Augen öffnen” sollen und fiktiven Blödsinn über irgendwelche Facebook- Horrorgeschichten verbreiten. Das ist so wie so sehr oft so; anderes Beispiel: ein Jugendlicher läuft Amok und sofort liegt das daran, dass er mal ein böses Spiel gespielt hat, aber hey, er hat auch Brot gegessen. Kann ja auch daran liegen.
    Ähnlich ist die Geschichte mit StreetView; die Bundesregierung (die selber ziemlich gerne Daten sammelt) hat Bedenken bzgl. Privatsphäre weil man ja öffentliche Hausfassaden sehen kann, verbreitet diesen Blödsinn geschickt durch irgendwelche Datenschützer, die aufschreien, wenn Google eine IP- Adresse speichert und das Volk flippt aus. Gerade ältere Leute, die vom Internet nicht viel mitkriegen, ausser die Meldungen im Radio und Fernsehen, werden so total verunsichert und kriegen eine falsche Sicht der Dinge (Zitat Radiointerview unseres Lokalsenders: “Ich will ja schon nicht das da alle Welt mich beim Frühstuck am Kaffeetisch sehen kann!”). Bestes Beispiel dafür ist der Polizeigeneral Rainer Wendt, der StreetView für virtuelle Streifenfahrten nutzen will. Null Ahnung selbst bei ihm.
    Naja, ich schweife ein bisschen ab. :D Was ich sagen will: Gerüchte, Klatsch und Tratsch werden viel zu ernst genommen und dahinter steckt normalerweise entweder nichts, ein Bild- Redakteur oder ein Einzelfall.
    Danke für den Post!

  7. Hey,
    Super Artikel, Elmar! Vielen Dank, der Artikel wird mir bestimmt noch irgendwann von nutzen sein :D
    @Jason Schöner und ausführlicher Kommentar!

    Viele Grüße
    Paul-Vincent (@conputer356)

  8. PowerTobi Says:

    Interessanter Beitrag zum Thema Umgang mit sozialen Kompetenzen und Medien, die nicht jedem geläufig sind und vielleicht gerade deshalb die Angst schüren (Halt du sie dumm, ich halt sie arm, war schon fruher gängiges Thema zwischen Staat und Kirche).

  9. Nathalie Says:

    Hey Elmar!

    Ich muss sagen, dass ich dir gegenüber schon ziemlich misstrauisch war. Genau genommen hatte ich sogar etwas Angst vor dir weil ich einfach nicht verstand, wieso du dich mit so jungen Leuten triffst. Wenn ich nicht weiß, warum jemand etwas tut, denke ich immer, er führt etwas Böses im Schilde.
    Deine Motivation, die du im Text geschildert hast, erscheint mir jedoch einleuchtend und – hört sich vielleicht komisch an – ehrenwert. Dass du dich auch als Ratgeber für die jungen Menschen/uns ansiehst und versuchst, ihnen zur Seite zu stehen finde ich super!
    Es tut mir Leid, dass ich ein falsches Bild von dir hatte.

    Liebe Grüße,
    Nathalie =)

  10. @delaking: Nachdem ich mit dem Thema sowieso immer wieder konfrontiert werde und dann oft wenig Einfluß habe, was Leute von mir denken/erfahren/wissen, gehe ich liebe zum aktiven Teil über und tu, was ich dafür tun kann. Finde ich gut, wenn Deine Eltern ohne Vorurteile sind. So sollte es sein.

    @Bernii: Danke für Deine Einschätzung meiner Person (die mich sehr freut und beruhigt, hatte soe aber auch so erwartet :) ) und auch für Deine Ergänzung. Ich sehe, wie verstehen uns. :)

    @Efstajas: Ja, es finden zu vielen Theman – neben sinnvoller und wichtiger Aufklärung – viel Panikmache und einseitige Betrachtungen statt. Das wiederum wird als Politikum, zur Wahlwerbung (siehe von der Leyen) oder zum Quote machen im Fernsehen ausgenutzt. Ob es wirklich hilft und was damit unter Umständen als Nebeneffekt angerichtet wird, sehen viele nicht. Danke für Deinen sehr ausführlichen und tollen Beitrag!

    @Nathalie: Es freut mich, wenn ich dir meine Motivation näher bringen und damit meine Bild bei Dir verbessern konnte. Danke für allem für Deine offenen Worte, und – um ehrlich zu sein – ich hätte an Deiner Stelle dieselben Zweifel gehabt.

    Danke auch an alle anderen, die bis jetzt kommentiert haben… ihr seid klasse. :)

  11. Hi Elmar,

    glücklicherweise hatte ich das Problem mit meinen Eltern nicht. Trotzdem möchte ich dir für den Eintrag danken. Er erleuchtet ein bisschen, was du dir erhoffst: Uns helfen zu können und dabei Spaß zu haben.
    Ich selbst möchte mich bei dir für deine Hilfe bedanken. Du hast mir in bestimmten Bereichen mehr geholfen als irgendjemand anderes bisher, dafür: Danke, vielen vielen Dank.

    Für die anderen möchte ich Ergänzen: Meine Mutter durfte Elmar bereits persönlich kennenlernen und war wirklich begeistert von ihm. ;)

    Ich hoffe, dass du mit deinem Artikel viel Erfolg hast. :)

    Grüße Marcel.

  12. Hallo Marcel,

    wie schon in der DM gesagt, habe ich mit voller Überzeugung und aus vollem Herzen geholfen. Es ist ein tolles Gefühl, hefen zu können und es bedeutet mir viel, so gut aufgenommen zu werden. Das gilt natürlich auch für Deine Mutter, das Treffen war wirklich sehr gut und interessant… alleine die Fachsimpelei über Filme… :)

    Viele Grüße
    Elmar

  13. Ich merke schon, ich hatte einige Jahre kein Internet. Dieses tolle Forum für Schafhalter scheint es nicht mehr zu geben. Schade eigentlich. mfg ThomasP

  14. Hallo Thomas, schau mal auf http://www.schaf-foren.de/ ;)